Ein Rollator für die Wohnung

Rollatoren, die überwiegend in der Wohnung benutzt werden, unterscheiden sich ganz grundsätzlich von einem Rollator für draußen. Klar kann man die Gehhilfe, mit der man tagtäglich zum Einkaufen geht, auch innerhalb der Wohnung einsetzen. Warum das aber nicht die beste Idee ist, erfahren Sie heute.

Ein Rollator für die Wohnung

Rollator für die Wohnung
Rollator für die Wohnung: leicht, wendig, schmal

Zu Hause in den eigenen vier Wänden hat die Gehhilfe ganz andere Aufgaben zu lösen als anderswo. Dank der immer günstigeren Preise ist es heute ja keine Unmöglichkeit mehr, sich einen zweiten Rollator nur für den Innenbereich zu kaufen. Irgendwie finde ich es ja erstaunlich: Die neueste Generation der Gehhilfen ist aufwändig konstruiert wie nie, wertvolle Materialien sparen immens an Gewicht, und auch das Zubehör wird immer hochwertiger.

Da finde ich es erstaunlich, daß die Preise trotzdem einigermaßen moderat bleiben. Einer der besten Rollatoren für die Wohnung, der Drive Medical Indoor Rollator Roomba, wird zurzeit relativ günstig angeboten.

Und er kann punkten: Mit 5,6 Kilo Eigengewicht, einer Belastung bis 100 kg und nur 57 cm Breite ist er ideal geeignet für Innenräume. Und trotzdem ist er recht verwindungsarm, kleine passende Räder und die Bügelbremse sind optimal geeignet, um sich auch in der Wohnung sicher zu bewegen.

In der Wohnung kommt es ja nicht auf eine hohe Stabilität und einen guten Geradeauslauf an, sondern eher auf geringes Gewicht und eine möglichst geringe Breite.

Dreirad Rollatoren

Einige Menschen nutzen in der Wohnung auch einen Rollator mit nur drei Rädern. Damit sind diese Gehhilfen besonders agil, sie können fast auf der Stelle gewendet werden und sind aufgrund von Aluminium für das Chassis richtige Leichtgewichte. Allerdings bin ich persönlich nicht so sehr angetan von diesen dreirädrigen Gesellen: Mir sind sie einfach zu nervös. Das flatternde Vorderrad genießt nicht unbedingt mein Vertrauen, und meistens fehlt diesen Dreirädern auch der Sitz. Den finde ich nun auch für den Rollator für die Wohnung manchmal notwendig, auch wenn sich sicherlich niemand darauf setzt, um eine Pause zu machen und sich vom Gehen zu erholen.

Viele Menschen nehmen ihre Gehhilfe aber mit ins Badezimmer, so haben sie beim Waschen immer eine Sitzgelegenheit dabei. Die Top – Modelle sind auch beim Sitzen immer noch sehr stabil, bei dem Rollator mit drei Rädern bleibt mir immer eine gewisse Unsicherheit.

Aber das ist eben mein ganz persönlicher Eindruck, und so sollten Sie auch für sich selbst entscheiden, mit welchem Rollator für die Wohnung Sie am besten zurechtkommen. Denn handlich sind die Dreiräder auch in Innenräumen, keine Frage. Wer keine Probleme mit dem Gleichgewicht hat, der kann damit sicherlich sehr gut zurechtkommen.

Wie breit ist der schmalste Rollator für die Wohnung?

Der schmalste Rollator für die Wohnung hat in der Regel eine Breite von etwa 55 cm. Diese kompakten Rollatoren sind speziell für die Verwendung in Innenräumen konzipiert und zeichnen sich durch ihre schmale Bauweise aus. Dadurch können sie problemlos durch enge Türen, schmale Flure und Möbelstücke manövriert werden. Trotz der schmalen Bauweise bieten diese Rollatoren den Nutzern Stabilität und Unterstützung beim Gehen in der Wohnung. Durch ihre Wendigkeit und leichte Handhabung sind sie ideal für den Gebrauch in beengten Wohnbereichen. Die schmalen Rollatoren verfügen oft über praktische Funktionen wie höhenverstellbare Griffe, Bremsen und einen klappbaren Mechanismus, um sie bei Bedarf platzsparend zu verstauen. Sie sind eine praktische Lösung für Menschen, die in ihrer Wohnung Mobilitätsunterstützung benötigen, ohne dabei viel Platz einzunehmen.

Rollator für die Wohnung – das Wichtigste

Am wichtigsten für einen Wohnungsrollator sind für mich folgende Merkmale:

  1. Der Rollator soll so schmal wie möglich sein. Über 60 cm Breite kann gegebenenfalls schon zu sperrig werden, wenn die Wohnung klein ist und nur schmale Durchgänge zwischen den Möbeln hat. Auch für das Bewegen in engen Korridoren oder Badezimmern ist eine geringe Breite immer von Vorteil. Während es bei einem Rollator für draußen eher auf Standfestigkeit ankommt, ist in der Wohnung die Wendigkeit einer der wichtigsten Kriterien bei der Wahl der Gehhilfe.
  2. Kleine Räder. Auf der Straße werden die Räder ja hauptsächlich für das Fahren und die Überwindung von Hindernissen, Treppenstufen und Bordsteinkanten benutzt. Da ist eine gewisse Größe notwendig, damit nicht zu kleine Räder in jeder Rille steckenbleiben. In der Wohnung gibt es kaum Hindernisse, hier sollten die Räder möglichst klein sein, um leichter rangieren zu können.
  3. Wenig Gewicht. Auch das ist draußen zweitrangig: Der Rollator wird ja nur geschoben, selten einmal angehoben. In der Wohnung, besonders wenn es eng wird, kann man ihn aber hinten kurz anheben, um besser um die Ecken zu kommen. Da ist ein geringes Gewicht natürlich von Vorteil.

Was ist die Alternative zum Rollator?

Eine Alternative zum Rollator ist der Gehwagen. Dieses Hilfsmittel bietet ähnliche Unterstützung wie ein Rollator, jedoch mit einem anderen Design. Der Gehwagen verfügt über vier Räder, eine stabile Konstruktion und Handgriffe für zusätzlichen Halt. Im Gegensatz zum Rollator hat der Gehwagen oft eine schmalere Form und kann daher in engeren Räumen leichter manövriert werden. Zudem ist der Gehwagen in der Regel leichter und kompakter, was ihn besonders für Personen geeignet macht, die Mobilitätsprobleme haben, aber ein weniger sperriges Hilfsmittel bevorzugen. Ein weiterer Unterschied ist, dass der Gehwagen in der Regel keine Sitzgelegenheit bietet wie ein Rollator. Personen, die sich hauptsächlich auf das Gehen stützen und keine Pause zum Sitzen benötigen, könnten den Gehwagen als praktische Alternative zum Rollator betrachten.

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